Ashtanga Yoga / Mysore Style

 
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Ashtanga Yoga – Mysore Style
Mysore, dieser dynamische, kraftvolle Stil ist für alle Level geeignet, sowohl für Anfänger, als auch für Erfahrene.

 Mysore Style ist wie Einzelunterricht in der Gruppe zu sehen.

Dieser Stil erlaubt es dir, dich in deinem eigenen Tempo zu entwickeln und im stetig fort-schreitenden Umfang ohne Gruppendynamik üben zu können. Dadurch kann aber besondere Rücksicht auf deine persönliche Konstitution genommen werden, wie z.B. körperliche Einschränkungen / Steifheit etc..
Der Lehrer geht umher und gibt individuelle leitende und beratende Erklärungen in Form von
Adjustment = Hilfestellung und Unterstützung
Alignment =  Anatomisch korrekt  ausrichten, in den Yogahaltungen = asana-s.
Du übst konzentriert in deinem Atemrhytmus und erlernst so schrittweise beratend deine individuelle Ashtanga Yogapraxis.
Das bedeutet, jeder übt in seiner Dynamik, und der ihm aktuell möglichen Gelenkigkeit.
Was bei jedem sehr unterschiedlich ist.
Ganz ohne Hilfsmittel, Laufband, Hanteln usw.
Nur du und deine Matte.
Sieh es wie eine Begegnung mit dir selbst.

In deiner ersten Unterrichtsstunde erlernst du die traditionelle Ujjayi Atemübung, danach leichte, aufwärmende Körperübungen aus dem Yoga. Im Anschluß erlernst du den “ersten Sonnengruß” aus dem Ashtanga Yoga, so das du ihn eigenständig im Mysore Unterricht ausüben kannst.

Um Überforderungen zu vermeiden, ist am Anfang ganz klar: “weniger ist mehr!”

Über den Ashtanga “Mysore Stil” erlernst du weiterführend nach und nach, getreu der Tradition, die Asanas der ersten Serie. In sinnvoll, systematisch aufgebauter und Jahrtausende lang erprobter festgelegter Abfolge. Du erlernst spezielle, für Anfänger abgewandelte Stand- und Gleichgewichtshaltungen, später folgen dann, wenn ein guter Muskelaufbau, Kondition und sanfte Dehnung entstanden sind, weitere Haltungen. Du kannst dann auch ab der ca. 5. bis10. Unterrichtsstunde an einer zügig geführten “Led Class” der Standhaltungen teilnehmen. Alles will gelernt und geübt sein, sogar im Yoga 🙂
“Übe und alles kommt” K. Pattabhi Jois 
Der Weg ist das Ziel und die Früchte des Ashtanga Yoga reifen mit Geduld und Achtsamkeit. Wenn du die Möglichkeit hast in der typischen morgendlichen Mysore Praxis zu üben (es ist traditionell üblich, in der Frühe zu üben) erfährst du einen ganz besonderen Zugang zu Yoga, Pranayama (Atemübung) Meditation und schöpfst Kraft und Energie für den ganzen Tag.
Ashtanga-Yoga wird beschrieben als: “Meditation in Bewegung”, oder auch als “Tanz des Atems”. Die erste Serie des Ashtanga-Yoga wird im SanskritYoga Chikitsa ( Yoga-Therapie ) die
zweite Serie für Fortgeschrittene als

Nadi Shodana (Nerven Reinigung)
benannt und ist auf der ganzen Welt so bekannt.
Der Körper zentriert und entgiftet sich, er richtet sich auf und aus.
Die Muskelkraft wächst, der Körper wird beweglicher.
Die Lungenkapazität steigt und die Organfunktionen, sowie das Immunsystem stimulieren sich.
Laut Ashtanga Yoga wirken die Übungen stoffwechselsystem- (Agni) und verdauungsanregend. Durch das Beugen und Drehen der Wirbelsäule erhältst du auf der physischen Ebene  Beweglichkeit und Stärke. Dabei werden gleichzeitig die Energiekanäle geöffnet, um auf subtileren Ebenen frei fließen zu lassen, Prana (Energie).
Schöne 21 Erfahrungsberichte und  Erfolge von Ashtanga Yoga Teilnehmern 
♦ Regelmäßiges Üben führt zudem zu einem schönen, wohl geformten und definierten Körper (Hüftgold schmelzend)
wie auch zu einem der erwünschten obersten Ziele des Ashtanga Yoga:
Einen mental, ruhigen und ausgeglichenen Geist. (yoga citta-vritti-nirodah  Patanjali’s Yogasutra)-

Begründer des Ashtanga Yoga war  K. Pattabhi Jois (1915-2009) und Direktor des Ashtanga-Yoga – Forschungsinstitut in der Stadt Mysore in Indien.

Sein Yogalehrer war Krishnamacharya (1888-1989) dieser war ein indischer Yogalehrer, ayurvedischer Heiler und Gelehrter.

K. Pattabhi Jois gab daraufhin die dynamische Art von Ashtanga Yoga an die ganze Welt weiter. Man spricht davon, das der Ashtanga Yoga eine der ältesten Hatha-Yoga-Formen der Welt ist ( Yoga-Korunta )

Eines der wichtigsten Anliegen von Krishnamacharya war es,
schrittweise eine Kombination aus Yoga, Entspannung und Ayurveda an die speziellen Bedürfnisse des Schülers anzupassen, so das er den Unterricht individuell je nach Person variierte.

Grundlage für die Lehre Krishnamacharyas “Lehre was für den Einzelnen angemessen ist.”

Jeder kann Ashtanga Yoga üben.
Junge Menschen, alte Menschen, ruhige Menschen, aktive Menschen, – außer träge Menschen.
Träge Menschen können kein Ashtanga Yoga üben
(K. Pattabhi Jois)